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Blitz 1Der Blitz - ein atemberaubendes Schauspiel, aber auch gefährlich!

Der Blitz ist nur wenige Zentimeter dick, hat aber eine Leuchtkraft wie 1 Million 100-Watt Glühbirnen.

Blitze entstehen in Gewitterzellen. Diese können mehrere Kilometer Durchmesser und Höhe haben. Durch den starken Aufwind im Innern der Gewitterzelle werden positive und negative Ladung getrennt. Dies führt zu einer elektrischen Entladung, die wir als Blitz wahrnehmen. Die Blitzhäufigkeit nimmt innerhalb Deutschlands von Norden nach Süden zu. Durchschnittlich wird jeder Quadratkilometer 4 mal pro Jahr vom Blitz getroffen. Insgesamt sind dies 1.000.000 (1 Million) Blitzeinschläge pro Jahr allein in der Bundesrepublik. Schäden in Millionenhöhe sind die Folge. Auch Personenschäden sind häufig zu beklagen. Die meisten Unfälle resultieren aus Unwissenheit und falschem Verhalten bei Gewitter. Schützen Sie sich und Ihre Familie.

Blitzeinschläge in bis zu 1,5 km Entfernung können ganze Wohngebiete und Stadteile lahmlegen. Gefährdet sind alle Elektrogeräte, Telefon- und Anlagen, TV-, Videogeräte, HIFI-Geräte, PC´s und Zubehör, sowie elektronische Haushaltsgeräte oder auch die Heizungsteuerung. Auch in der Energietechnik wie z.B. Zählerverteilung und Elektroverteiler, Fehlerstromschutzschalter und Sicherungsautomaten, u.v.m..

Nichts geht mehr, wenn dann kein Blitz- und Überspannungsschutz installiert ist...


Überspannungen, die infolge eines Gewitters auftreten, werden durch Direkteinschlag, Naheinschlag oder durch Ferneinschlag des Blitzes verursacht.
Direkt- oder Naheinschläge sind Blitzeinschläge in die Blitzschutzanlage eines Gebäudes, in dessen unmittelbarer Umgebung oder in die in das Gebäude eingeführten elektrisch leitfähigen Systeme (z.B. Niederspannungsversorgung, Telekommunikations- und Steuerleitungen, ...). Die dadurch entstehenden Stoßströme und Stoßspannungen, sowie das zugehörige elektromagnetische Feld stellen bezüglich ihrer Größe und ihres Energiegehaltes eine besondere Bedrohung für das zu schützende System dar.
Bei einem Direkt- oder Naheinschlag des Blitzes entstehen die Überspannungen durch den Spannungsfall am Stoßerdungswiderstand und der daraus resultierenden Potentialanhebung des Gebäudes gegenüber der fernen Umgebung. Dies stellt die stärkste Beanspruchung elektrischer Anlagen in Gebäuden dar. 
Zusätzlich zum Spannungsfall am Stoßerdungswiderstand entstehen Überspannungen in der elektrischen Gebäudeanlage und in den mit ihr verbundenen Systemen und Geräten durch die Induktionswirkung des elektromagnetischen Blitzfeldes. Die Energie dieser induzierten Überspannungen und der daraus resultierenden Impulsströme ist wesentlich geringer als die des direkten Blitzstoßstromes aber ebenfalls zerstörend für Komponenten und Geräte.
Überspannungen, die durch Schalthandlungen verursacht werden, entstehen durch z.B.: das Abschalten induktiver Lasten (z.B. Transformatoren, Drosseln, Motoren) das Zünden und Abreißen von Lichtbögen (z.B. Lichtbogenschweißgerät) das Auslösen von Sicherungen


Betriebsausfälle von technischen Anlagen und Systemen sind für den Betreiber äußerst unerfreulich. Man wünscht den störungsfreien Betrieb der Geräte im “Normalbetrieb” sowie bei Gewittern. Die Schadensberichte der Versicherungen zeigen deutlich auf, dass sowohl im Privatbereich als auch in gewerblich genutzten Anlagen Nachholbedarf besteht. Mit einem umfassenden Schutzkonzept kann dieses Ziel erreicht werden.
Das Blitz-Schutzzonen-Konzept ermöglicht es dem Planer, Errichter und Betreiber Schutzmaßnahmen zu planen, auszuführen und zu überwachen. Damit wird erreicht, dass alle relevanten Geräte, Anlagen und Systeme zuverlässig geschützt werden und dies mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand.
Diese Ableiter müssen in der Lage sein, Blitzströme mehrmals zerstörungsfrei zu führen, um somit das Eindringen von zerstörenden Blitzströmen in die elektrische Anlage eines Gebäudes zu verhindern.
Zu einer Blitzschutzanlage gehört verbindlich der Blitzschutz-Potentialausgleich, auch Innerer Blitzschutz genannt.


Zum Sicherstellen kontinuierlicher Verfügbarkeit komplexer energietechnischer und informationstechnischer Systeme auch im Falle direkter Blitzeinwirkung sind aufbauend auf eine Gebäude-Blitzschutzanlage, weiterführende Maßnahmen zum Überspannungsschutz elektrischer und elektronischer Systeme notwendig. Wichtig ist die Berücksichtigung aller Überspannungsursachen. Hierzu wird das Blitz-Schutzzonen-Konzept angewendet.
Dabei wird ein Gebäude in Zonen unterschiedlicher Gefährdung aufgeteilt. Anhand dieser Zonen können dann die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbesondere die Geräte und Komponenten für den Blitz- und Überspannungsschutz bestimmt werden. Zu einem EMV-gerechten Blitz-Schutzzonen-Konzept gehören der Äußere Blitzschutz (mit Fangeinrichtung, Ableitung, Erdungsanlage), der Innere Blitzschutz - Überspannungsschutz mit Potentialausgleich, die Raumschirmung und Überspannungsschutz für das Energie- und Informationstechnische System.  


Blitzschutz wichtiger denn je...

Der Äußere Blitzschutz schützt das Gebäude vor der Zerstörung durch einen direkten Blitzeinschlag. Im Durchschnitt 2 mal pro Quadratkilometer schlägt der Blitz jährlich in Deutschland ein und führt zu ernstzunehmenden Schäden.
Blitzschutz ist mehr als nur eine Nachbildung des Faraday'schen Käfigs, bestehend aus Fangleitungen, Ableitungen und einer Erdungsanlage.
Man muss auch die elektromagnetischen Einflüsse des Blitzes berücksichtigen und nach Möglichkeit eine Gebäudeschirmung errichten.
Bei einem modernen Blitzschutz werden deshalb, sofern vorhanden, alle metallischen Teile der Gebäudestruktur zur Ableitung des Blitzstroms verwendet. Bei Stahlskelett- oder Stahlbetongebäuden werden die Träger bzw. die Stahlarmierung mit den Ableitungen verbunden. Spezielle Klemmen zum Verbinden der Armierungsstähle sowie Erdungsfestpunkte wurden entwickelt. Dachaufbauten werden nicht mehr direkt an die Fangeinrichtung angeschlossen. Mittels Fangstangen oder Fanggerüsten wird ein direkter Blitzeinschlag verhindert. 


Überspannungsschutz - Warum?

Der Äußere Blitzschutz allein reicht für einen kompletten Schutz nicht aus! Er schützt vor Brand und anderen Gebäudeschäden. Er kann jedoch nicht verhindern, dass die zerstörerische Energie eines Blitzes, der in der Nähe eines Gebäudes einschlägt, über die Leitungen ins Haus eindringt und hier einen Schwelbrand entzündet oder elektrische Geräte vernichtet.

Ein weiterer, häufiger Grund für den Ausfall elektronischer Geräte und informationstechnischer Systeme liegt in den Schalthandlungen im energietechnischen Netz. Auch gegen diese Form der Überspannungen können Sie sich schützen.

Aber nicht nur im häuslichen Umfeld lauert die Gefahr durch Überspannungen. Gerade Unternehmen, die in hohem Maße auf eine einwandfrei funktionierende Technik angewiesen sind, tragen ein enormes Risiko. Leistungsfähige Informationssysteme bilden das Rückgrat unserer modernen Industriegesellschaft. Die Konsequenzen bei einem Ausfall dieser Systeme sind weitreichend. Im schlimmsten Fall können sie zum Konkurs eines Industrie- oder Dienstleistungsunternehmens führen.
Die Störungsursachen in Informationssystemen können vielfältig sein. Die Zahlen der Elektronikversicherer sind Besorgnis erregend: Mehr als 30% aller Schadensfälle werden durch Überspannungen infolge elektromagnetischer Beeinflussungen verursacht.
Der heutige Stand der Technik ermöglicht den Aufbau eines wirksamen Schutzsystems für Anlagen und Systeme gegen die Auswirkungen von Blitzentladungen und Überspannungen unterschiedlichen Ursprungs.

Blitzstrom-Ableiter und Überspannungs-Ableiter
Entsprechend ihrer Aufgabe werden Überspannungs-Schutzgeräte in Blitzstrom- und Überspannungs-Ableiter unterteilt. Um einen kompletten Schutz im Bereich Überspannung zu erzielen, muss sowohl die Stromversorgung als auch die Datenseite berücksichtigt werden.

 
     
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